AAL & KRABBE
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Der Vareler Hafen

Die maritime Romantik von einst ist noch heute spürbar Am Vareler Hafen gibt es Romantik pur. Fischkutter löschen ihren Fang, elegante Sportboote und hochseetüchtige Yachten dümpeln am Kai. Die moderne Wilhelm-Kaufmann-Schleuse macht den Hafen sturmflutsicher und ist für die Schiffe das Tor zum offenen Meer. Auf den hohen grünen Deichen können Spaziergänger zu allen Jahreszeiten die frische Seeluft und einen weiten Blick über Wiesen, Watt und Wasser genießen.

Die Geschichte des Vareler Hafens ist sehr abwechlungsreich und spannend. Begonnen hatte der Hafen als kleine Schiffsanlegestelle im 16. Jahrhundert. Als der Oldenburger Graf Antorn Günther starb, versuchte der Däne Christian V. Besitzansprüche geltend zu machen. Diese fanden Ausdruck in einer starken Festung, die er am Vareler Sielzug nach 1681 erbauen ließ. Die Festung sollte zur Verteidigung und Sicherung seiner Grafschaften dienen und eine Konkurrenz zum Ort Varel darstellen.. Damit sich möglichst viele Vareler in dem neuen Ort Christiansburg niederließen, schuf der König Anreize, beispielsweise in Form von Privilegien. Daneben mußten die Vareler Bewohner hohe Abgaben und Leistungen erbringen. Jedoch: die Zwangsmaßnahmen hatten keinen Erfolg und der Hafen erwies sich als ungeeignet, da es durch den Bau einer Schleuse zu einer unerwarteten Verschlammung der Festungsgräben kam. Die Christiansburg konnte auf Dauer nicht gehalten werden und wurde kurz nach 1690 als Festung aufgegebnen.

Enstehung eines geschützten Hafen
Bis 1733 hatten sich die Außendeichsländereien soweit vergrößert, daß es nötig wurde, die Deichlinie zu verlegen. Die Schiffsanlegestelle in der Christiansburg wurde damit völlig unbrauchbar. Der Neubar des Deiches bedeutete damit auch, die Anlegestlle außerhalb des Deiches zu verlegen, denn der Seehandel wurde nach 1700 für Varel immer bedeutungsvoller. Um 1840 mußten weitere Eindeichungen vorgenommen werden, die dazu führten, eine offene Schleuse zu bauen, um die Durchfahrt für die Schiffe zu sichern und, zusammen mit dem alten Siel, den Wasserstand regulieren zu können: Es entstand ein geschützter Hafen, der um 1852 noch weiter ausgebaut wurde. Denn mit der fortschreitenden Industrialisierung erlebte der Hafen einen großen Aufschwung: Zahlreiche Schiffe aus England, Skandinavien, Holland und Frankreich liefen Varel an, um dort Waren wie Kaffee, Tabak, Zucker oder Baumwolle zu löschen.

Wirtschaftliche Bedeutung ließ nach
Seine Blütezeit erlebte der Hafen um 1857. In den Folgejahren, nach 1865, verlor der Vareler Hafen an wirtschaftlicher Bedeutung infolge des Eisenbahn-Booms und der nach und nach entstandenen Großreedereien, die größere Kapazitäten besaßen und somit wirtschaftlicher waren. Der erste Weltkrieg und die Jahre danach führten fast zum völligen Stillstand des Hafenbetriebes - nur die Fischerei konnte sich noch behaupten.

Bau der neuen Schleuse
Erst ab 1950 konnte wieder ein regerer Hafenbetrieb verzeichnet werden. Doch nachdem 1962 eine schwere Sturmflut umfangreiche Schäden angerichtet hatte, beschloß die Landesregierung im Zuge einer Deicherhöhung die Schleusen- und Sielanlagen von 1846- und damit den Hafen - aufzugeben, da die Hafenwirtschaft unbedeutend geworden war. Das Ende einer 450-jährigen Hafengeschichte stand bevor, wenn nicht die Stadt Varel und der Landkreis Friesland beschlossen hätten, auf eigene Kosten eine Schleuse zu bauen. Nach langen Verhandlungen stimmte das Land schließlich zu und im Jahre 1977 konnte die neue Wilhelm-Kamman-Schleuse mit 12 Meter Breite und drei Meter Tiefe eröffnet werden, sogar mit getrennter Sielstelle, um die Entwässerung des Binnenlandes zu sichern. Ketten, Bäume und Winden der alten Schleuse können heute als Denkmal am Eingang der Vareler Fußgängerzone neben der Post besichtigt werden. Die alte Anlage ist ebenso eine Erinnerung an den alten, hochgeachteten Schleusenmeister Karl Schütte, der in der Generation seines Vaters und Großvaters tätig war und einen hohen Bekanntheitsgrad in Varel genoß. Heute wird die Schleuse von dem Schleusenwärter Jörg Bredow bedient: Zweimal täglich werden die riesigen, hydraulisch angetriebenen Tore geöffnet, in der Regen zwei Stunden vor und eine Stunde nach Hochwasser, um den Hafen zu fluten beziehungsweise zu "entwässern". Das ist dann auch die Möglichkeit für die Sportboote und Fischer, den Hafen zu verlassen oder von See kommend in den Hafen zu gelangen. Die Schleuse verfügt über zwei Fluttore, zwei Sturmflut-Tore und zwei Ebbe-Tore. Neben der Schleuse befindet sich seit Herbst 1997 das neue Schöpfwerk, das das alte Siel abgelöst hat. Mit einer Leistung von knapp 17.000 Kubikmeter pro Sekunde können damit insgesamt 7600 ha Binnenland entwässert werden. Auf Wunsch führt der Schleusenwärter auch Besichtigungen in der Schleuse und im Schöpfwerk durch.

Gewerbe hat sich angepaßt
Obwohl seit den siebziger Jahren eine Umstrukturierung der Betriebe am Hafen festzustellen ist, existieren noch zahlreiche Unternehmen, die zwar nicht immer auf den Hafenbetrieb ausgerichtet sind, jedoch das Gesamtbild eines Hafens verstärken. Andere wiederum haben sich durch die Umstellung ihrer Fertigung auf eine verstärkte Neunutzung des Hafens als Sporthafen eingestellt. Auch die Hafengastronomie orientiert sich an der intensiveren Nutzung des Hafens als Erholungsort. Als Alternative zur "Hafenkneipe" kann im Fischrestaurant "Aal & Krabbe " gespeist oder in der kleinsten Kneipe de Welt ( im Guiness-Buch der Rekorde eingetragen ) ein Bier getrunken werden. Die Fischläden "Arndt" und "Wilters" sowie der Fisch-Shop bei "Aal & Krabbe" bieten gerade im Sommer die Möglichkeit, einen kleinen Imbiß direkt am Hafenufer einzunehmen.
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Ferienhäuser, Apparements und Zimmer inmitten einer reizvollen abwechlungsreichen Landschaft von Wiesen und Wäldern nahe des Jadebusens.
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Fisch & Fleischgerichte in behaglicher Atmosphäre.
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- Süffig und lecker unsere selbstgebrauten Biere!
- Essen und Trinken in maritimer Atmosphäre
- Direkt am Vareler Hafen!




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Am Varelerhafen
26316 Varel

Tel. 0 44 51 / 30 91

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